Info-Vortrag: Hypnose verstehen Samstag, 25. 10.2025 11 – 12 Uhr Ist Hypnose etwas für mich? Finde es heraus. Komm vorbei, stelle Fragen und entdecke neue Möglichkeiten für Veränderung.
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Innere Blockaden erkennen und lösen: Warum wir uns selbst im Weg stehen und wie Veränderung möglich wird

Du willst etwas verändern.
Du hast Pläne, Ziele, vielleicht sogar eine klare Vision. Und trotzdem passiert… nichts. Oder zumindest nicht das, was du dir vorgenommen hast.

Viele Menschen erleben innere Blockaden als frustrierend und beschämend. Sie fragen sich, warum sie sich selbst ausbremsen, obwohl der Wunsch nach Veränderung ehrlich und stark ist. Nicht selten folgt daraus Selbstkritik: «Ich müsste doch einfach machen.»

Doch innere Blockaden sind kein Zeichen von Schwäche. Sie sind Hinweise darauf, dass ein Teil in uns Schutz sucht.

Was sind innere Blockaden wirklich?

Innere Blockaden sind Zustände, in denen Handeln, Entscheiden oder Verändern innerlich nicht zugänglich ist. Obwohl der Verstand weiss, was sinnvoll wäre, fehlt der innere Zugang.

Diese Blockaden sind selten bewusst. Sie entstehen nicht aus Faulheit oder mangelndem Willen, sondern aus unbewussten Schutzmechanismen. Das Nervensystem reagiert auf etwas, das es als potenziell belastend oder unsicher abgespeichert hat.

Blockaden sind damit keine Fehler, sondern Strategien, die irgendwann sinnvoll waren.

Wie sich innere Blockaden zeigen

Innere Blockaden äussern sich sehr unterschiedlich. Manche Menschen erleben sie als Aufschieben oder Prokrastination. Andere spüren innere Leere, Erschöpfung oder Entscheidungsunfähigkeit. Wieder andere funktionieren zwar nach aussen, fühlen sich innerlich aber wie festgefahren.

Typisch ist das Gefühl, gleichzeitig zu wollen und nicht zu können. Genau dieser innere Widerspruch ist ein zentrales Merkmal von Blockaden.

Warum Willenskraft selten hilft

Viele Menschen versuchen, innere Blockaden mit mehr Disziplin zu überwinden. Sie setzen sich unter Druck, machen sich Vorwürfe oder vergleichen sich mit anderen. Kurzfristig kann das Bewegung erzeugen, langfristig verstärkt es jedoch oft die Blockade.

Der Grund dafür liegt im Nervensystem. Druck signalisiert Gefahr. Das System reagiert dann nicht mit Öffnung, sondern mit Rückzug oder Erstarrung. Je mehr man sich antreibt, desto stärker wird der innere Widerstand.

Die Rolle des Nervensystems

Innere Blockaden entstehen nicht im Denken allein. Sie entstehen im Zusammenspiel von Körper, Emotionen und Unterbewusstsein. Das autonome Nervensystem entscheidet ständig, ob etwas sicher ist oder nicht.

Wird eine Situation innerlich als Überforderung, Verlust von Kontrolle oder Gefahr bewertet, aktiviert das System Schutzreaktionen. Kampf, Flucht oder Erstarrung. Blockaden sind häufig Ausdruck dieser Erstarrung.

Das erklärt, warum man rational überzeugt sein kann und trotzdem nicht handelt.

Innere Blockaden haben fast immer eine Geschichte

Blockaden entstehen selten aus dem Nichts. Sie entwickeln sich aus Erfahrungen, in denen Handeln negative Konsequenzen hatte. Kritik, Überforderung, emotionale Verletzungen oder das Gefühl, nicht genug zu sein.

Oft sind es nicht einzelne dramatische Ereignisse, sondern viele kleine Erfahrungen über längere Zeit. Das Nervensystem lernt daraus und versucht, ähnliche Situationen künftig zu vermeiden.

Die Blockade schützt vor Wiederholung, auch wenn sie heute nicht mehr nötig wäre.

Warum Blockaden oft gerade vor wichtigen Schritten auftreten

Viele Menschen erleben Blockaden besonders dann, wenn Veränderung näher rückt. Ein beruflicher Schritt, eine Entscheidung, Sichtbarkeit oder persönliches Wachstum.

Veränderung bedeutet immer auch Unsicherheit. Sie bringt neue Erwartungen, Verantwortung oder Bewertung mit sich. Für das Nervensystem kann genau das bedrohlich wirken.

Blockaden treten dann nicht auf, weil man nicht will, sondern weil das System versucht, Stabilität zu bewahren.

Innere Blockaden und Selbstsabotage

Selbstsabotage ist eine häufige Folge innerer Blockaden. Man verpasst Chancen, verschiebt Entscheidungen oder macht Dinge unnötig kompliziert. Nach aussen wirkt das widersprüchlich, innerlich ist es oft folgerichtig.

Solange das Unterbewusstsein eine Situation als unsicher bewertet, wird es alles tun, um sie zu vermeiden. Selbstsabotage ist dann kein bewusster Akt, sondern eine automatische Reaktion.

Warum innere Blockaden oft mit Erschöpfung einhergehen

Blockaden kosten Energie. Der innere Konflikt zwischen Wollen und Nicht-Können ist anstrengend. Viele Menschen fühlen sich deshalb müde, ausgelaugt oder innerlich leer.

Diese Erschöpfung ist kein Zeichen von Faulheit, sondern von Dauerstress im System. Das Nervensystem ist ständig damit beschäftigt, innere Spannungen zu regulieren.

Innere Blockaden sind nicht rational lösbar

Ein zentraler Punkt ist dieser:
Innere Blockaden lassen sich nicht wegdenken.

Rationale Argumente erreichen den Teil in uns, der plant und analysiert. Blockaden sitzen jedoch tiefer. Dort, wo Sicherheit und Gefahr bewertet werden. Deshalb greifen rein kognitive Ansätze oft zu kurz.

Veränderung braucht einen Zugang zu dieser tieferen Ebene.

Wie Hypnose bei inneren Blockaden unterstützen kann

Hypnose setzt genau dort an, wo Blockaden entstehen. Im Unterbewusstsein und im Nervensystem. In einem Zustand tiefer Entspannung wird das System zugänglicher für neue Erfahrungen.

Hypnose kann helfen:

  • innere Schutzreaktionen zu erkennen und zu beruhigen
  • alte Verknüpfungen zwischen Handlung und Gefahr zu lösen
  • Sicherheit im Körper aufzubauen
  • den inneren Zugang zu Handlung wieder zu öffnen
  • Selbstmitgefühl statt Selbstkritik zu fördern

 

Dabei geht es nicht darum, Blockaden zu «brechen», sondern sie überflüssig zu machen.

Warum innere Sicherheit der Schlüssel ist

Blockaden lösen sich nicht durch Zwang, sondern durch Sicherheit. Wenn das Nervensystem erlebt, dass Veränderung nicht gefährlich ist, lässt der Widerstand nach.

Innere Sicherheit entsteht durch Erfahrung, nicht durch Überzeugung. Genau hier liegt die Stärke regulierender Ansätze wie Hypnose.

Innere Blockaden lösen bedeutet nicht, sich zu verändern

Ein wichtiger Gedanke ist dieser:
Blockaden lösen bedeutet nicht, jemand anderes zu werden. Es bedeutet, wieder Zugang zu sich selbst zu bekommen.

Viele Blockaden verdecken Ressourcen, die längst vorhanden sind. Wenn der innere Schutz nicht mehr nötig ist, wird Handeln wieder möglich.

Fazit: Innere Blockaden sind Wegweiser, keine Gegner

Innere Blockaden sind unangenehm, aber sie tragen wichtige Informationen. Sie zeigen, wo das Nervensystem Schutz braucht und wo Veränderung noch nicht sicher verankert ist.

Wer beginnt, Blockaden zu verstehen statt sie zu bekämpfen, eröffnet sich neue Wege. Nicht über Druck, sondern über Regulation, Verständnis und innere Sicherheit.

Häufige Fragen zu inneren Blockaden, Selbstsabotage und Veränderung

Innere Blockaden sind unbewusste Zustände, in denen Handeln, Entscheiden oder Veränderung innerlich nicht zugänglich ist, obwohl der Wunsch dazu vorhanden ist. Sie entstehen nicht aus Faulheit oder fehlendem Willen, sondern aus Schutzmechanismen des Nervensystems, die Überforderung oder Unsicherheit vermeiden sollen.
Typische Anzeichen sind das Gefühl, festzustecken, starkes Aufschieben wichtiger Schritte, Entscheidungsunfähigkeit, innere Leere, plötzliche Erschöpfung oder das Erleben, gleichzeitig zu wollen und nicht zu können. Auch Selbstsabotage kurz vor wichtigen Veränderungen kann auf innere Blockaden hinweisen.
Beides. Innere Blockaden entstehen im Zusammenspiel von Unterbewusstsein, Emotionen und Nervensystem. Sie sind nicht rein gedanklich und auch nicht rein körperlich, sondern Ausdruck einer unbewussten Stress- oder Schutzreaktion.
Wichtige Entscheidungen bedeuten Veränderung. Veränderung bringt Unsicherheit, neue Erwartungen oder Verantwortung mit sich. Das Nervensystem bewertet diese Faktoren und kann mit Blockade reagieren, wenn es die Situation als potenziell belastend oder unsicher einstuft.
Oft ja, aber nicht zwingend mit einzelnen traumatischen Ereignissen. Häufig entstehen Blockaden aus wiederholten Erfahrungen von Überforderung, Kritik, Leistungsdruck oder dem Gefühl, nicht zu genügen. Diese Erfahrungen prägen unbewusste Schutzmechanismen.
Weil innere Blockaden nicht auf der bewussten Ebene entstehen. Disziplin und positives Denken wirken im Verstand, während Blockaden im Nervensystem verankert sind. Druck verstärkt oft den inneren Widerstand, statt ihn zu lösen.
Prokrastination ist ein Verhalten, innere Blockaden sind häufig die zugrunde liegende Ursache. Wer aufschiebt, obwohl er handeln möchte, erlebt oft eine Blockade auf unbewusster Ebene.
Ja. Viele Menschen erleben innere Blockaden auch körperlich, zum Beispiel durch Erschöpfung, innere Unruhe, Anspannung, Schlafprobleme oder diffuse Beschwerden. Das Nervensystem steht dabei oft unter Dauerstress.
Manche Blockaden lassen sich durch Selbstreflexion und Entlastung verändern. Bei tiefer verankerten oder langanhaltenden Blockaden ist jedoch oft Unterstützung sinnvoll, da unbewusste Prozesse allein schwer zugänglich sind.
Hypnose ermöglicht den Zugang zu unbewussten Schutzmechanismen und hilft, das Nervensystem zu regulieren. Sie kann alte Verknüpfungen zwischen Handlung und Gefahr lockern und neue Erfahrungen von Sicherheit ermöglichen, ohne Druck oder Zwang.
Nein. Hypnose erfordert kein detailliertes Wiedererleben der Vergangenheit. Der Fokus liegt auf Regulation, innerer Sicherheit und neuen Erfahrungen, nicht auf dem erneuten Durcharbeiten belastender Situationen.
Das ist individuell. Manche Menschen erleben relativ schnell mehr inneren Zugang und Klarheit, andere benötigen mehr Zeit. Innere Blockaden entstehen oft über Jahre hinweg und dürfen sich entsprechend behutsam verändern.
Nein. Es bedeutet nicht, jemand anderes zu werden. Vielmehr geht es darum, wieder Zugang zu den eigenen Ressourcen, Wünschen und Fähigkeiten zu bekommen, die durch Schutzmechanismen überlagert waren.
Wenn innere Blockaden über längere Zeit bestehen, immer wieder zu Selbstsabotage führen, Entscheidungen blockieren oder mit starkem innerem Leidensdruck verbunden sind. Auch wenn Selbstkritik und Erschöpfung zunehmen, kann Unterstützung hilfreich sein.
Oft verlieren sie deutlich an Intensität und Bedeutung. Ziel ist nicht, jede innere Reaktion zu eliminieren, sondern wieder Handlungsspielraum, innere Sicherheit und Selbstwirksamkeit zu erleben.

Wenn du das Gefühl hast, dass du trotz klarer Ziele innerlich feststeckst und dir wünschst, wieder in Bewegung zu kommen, kann ein unverbindliches Erstgespräch helfen, herauszufinden, ob ein regulierender Ansatz wie Hypnose für dich sinnvoll ist.

Manchmal beginnt Veränderung dort, wo man aufhört, sich selbst anzutreiben, und anfängt, sich zuzuhören.

Isabella Denzler

Ich bin Hypnosetherapeutin und Mentorin mit langjähriger Lebens- und Berufserfahrung.

Mit Empathie, wissenschaftlich fundierten Hypnosemethoden und hypnosystemischem Coaching begleite ich Menschen dabei, mentale Blockaden zu lösen, Ängste zu überwinden und ihr inneres Potenzial zu entfalten.

Mein Fokus liegt auf nachhaltiger Veränderung, innerer Stärke und mehr Leichtigkeit im Alltag.

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Isabella Denzler

Ich bin Hypnosetherapeutin und Mentorin mit langjähriger Lebens- und Berufserfahrung.

Mit Empathie, wissenschaftlich fundierten Hypnosemethoden und hypnosystemischem Coaching begleite ich Menschen dabei, mentale Blockaden zu lösen, Ängste zu überwinden und ihr inneres Potenzial zu entfalten.

Mein Fokus liegt auf nachhaltiger Veränderung, innerer Stärke und mehr Leichtigkeit im Alltag.

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